Der Nutzen einer Dämmung im Sommer

Wer ein Haus bauen möchte, kommt um die Wärmedämmung nicht herum. In der aktuell gültigen EnEV 2014 werden wärmedämmende Eigenschaften bei allen Bauteilen eines Hauses, die an die Außenluft grenzen (Bodenplatte, Wänden, Dach, Fenstern und Türen) vorgeschrieben.

Wer ein älteres Haus kauft oder bereits im Besitz eines solchen ist, dem ist vielleicht aufgefallen, dass er im Winter eine gewisse Menge an Heizenergie aufwenden muss, um es behaglich warm in den eigenen vier Wänden zu haben. Hier wird oft zu einer Wärmedämmung zur Reduzierung der Heizkosten im Winter empfohlen. Die Wärmedämmung verhindert, dass die Heizwärme nach außen gelangt. Genau wie eine warme Jacke verhindert, dass wir im Winter frieren.

Doch auch im Sommer sind gedämmte Wände und Dächer ein wahrer Segen. Das können vor allem Bewohner von Dachgeschosswohnungen bestätigen. Wo im Winter wenig Wärme über die Wände nach außen dringt, gelangt umgekehrt auch die Wärme im Sommer nicht so gut ins Hau und es bleibt schön kühl.

Eine Dämmung auf dem Dach allein reicht jedoch nicht aus, wenn vorhandene Dachfenster ohne Verschattung (von außen) in das Dach eingelassen wurden. Dazu gibt es im Beitrag Dachfenster weitere Tipps.

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Deckel drauf

Meine Freundin lieh mir ein Buch „Pasta und Soße aus einem Topf“ mit den Worten: „Ich fand die Idee gut, allerdings wird mir das Essen immer zu trocken. Die angegebene Wassermenge ist viel zu gering.“ Ich koche von jeher möglichst nach Rezept, da ich gern wissen möchte, wie die Gerichte denn laut Autor schmecken sollen. Die Erfahrung meiner Freundin konnte ich für mich jedoch nicht reproduzieren. Teilweise war es mir sogar zu viel Soße.

Doch woran lag das?

Wie viele in meinem Bekanntenkreis kochte sie ohne Deckel. Damit war klar, dass sich ein Großteil des Wassers als Dampf in die Luft verflüchtigte. Diese Wassermenge fehlte nachher wieder im Topf und sie musste diese nachgießen.

Kochendes Wasser im Topf

Kochendes Wasser im Topf

Befände sich der Deckel jedoch auf dem Topf, könnte der Wasserdampf nicht verflüchtigten, sondern würde sich an diesem niederschlagen und zurück in den Topf fließen. Gleichzeitig baut sich im Topf ein Druck auf, der den Deckel häufig zum Klappern bringt. An diesem Punkt empfehle ich euch die Herdplatte auf eine geringe Stufe (1-2) zu stellen, so dass der Topfinhalt leicht weiter köchelt.

Somit bleibt die Soße saftig.

Außerdem wird so viel Energie beim Kochen gespart. Wie das funktioniert wird eindrucksvoll auf folgender Seite experimentell nachgewiesen:

http://www.gym-rathenau.bildung-lsa.de/Physik/Projekt09/Themen/topf_deckel.html

Wenn ihr keinen Induktionsherd besitzt könnt ihr sogar noch ein bisschen Energiesparen, indem ihr 2-5 Minuten vor Ende der Kochzeit den Herd ausschaltet. Sowohl beim Ceranherd als auch bei den alten Herden mit Kochfeldern heizen die Kochstellen noch einige Zeit nach dem Ausschalten nach. Diese Wärme lässt sich wunderbar nutzen, ohne dass dafür Strom fließen muss. Gleiches gilt auch für den Backofen.

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